Kultur

Trainings zum Transkulturellen Lernen

Transkulturelle Konflikte entstehen immer dann, wenn EineR seine Kultur als einzig gültige, selbstverständliche, nicht-hinterfragbare Kultur wahrnimmt und das mit einer (moralischen) Wertung, also mit einer Bewertung, wie, "das ist richtig, wahr, oder das ist gut und das andere ist schlecht und falsch" verknüpft.
 

In Trainings in Ziviler Konfliktbearbeitung und für Transkulturelles  (nicht allein ethnisch, national, statisch geprägte Kultur, sondern diffundierende Kulturanteile, die sich mischen, ergänzen, ablösen) Lernen beschäftigen wir uns zusammen mit verschiedenen Kulturmodellen, Kulturansätzen, um dieses "Das war schon immer so" abzulegen, sich kulturelle Prozesse bewußt zu machen und neu zu lernen mit dem eigenen kulturellen Selbstverständnis offen anderen kulturellen Selbstverständnissen zu begegnen.

Um es auf eine Formel zu bringen: (1+1=3).
 

Merkwürdig?
 

Ja, vielleicht, aber wenn wir lernen, dass es auf eine Selbstverständlichkeit, wie eine mathematische Formel (1+1= X) auch die Antwort (1+1 ist mehr als 2) geben kann, dann können wir auch lernen, dass es um  uns herum noch mehr kulturelle Identität gibt, die gleichwertig und liebenswürdig ist.
 

Und ganz nebenbei, können wir eben auch viel über unsere eigene kulturelle Identität lernen und möglicherweise irgendwann einmal die Frage beantworten, was wir an unseren kulturellen Anteilen, an unserer kulturellen Identität bewußt lieben, brauchen und behalten wollen und was getrost mit dem Wörtchen "Das war schon immer so..." in den Papierkorb wandern kann.